TV-Bericht zu Projekt in Uganda

Report München berichtet in der ARD über die Arbeit von Amref Health Africa in Uganda. Das Land hat nach Angaben des UNHCR 2016 mehr Flüchtlinge aufgenommen als ganz Europa zusammen – und benötigt dringend Unterstützung.

Denn die Nahrung wird immer knapper. Das UNHCR musste schon 2016 die Lebensmittelrationen kürzen. Es fehlt das Geld. Zwei Drittel der benötigten Summe für die Versorgung der südsudanesischen Flüchtlinge wurden nicht überwiesen. Staaten wie China, Russland und die Golfstaaten fehlen gänzlich auf der Liste der Geberländer für die Südsudan-Mission. Doch die Flüchtlinge in den stetig wachsenden Lagern in Uganda sind abhängig von fremder Hilfe. Jeder Cent der fehlt, trifft sie direkt. Die 13-jährige Adua ist eine von 100.000 Kindern, die vor dem Konflikt im Südsudan ins Nachbarland Uganda geflohen sind. Sie muss am Tag mit nur einer Mahlzeit auskommen, an manchen Tagen gibt es schlicht gar nichts zu essen. Hier knüpfen Nichtstaatliche Organisationen an: Amref Health Africa ist vor Ort und versorgt Adua und ihre Mitschüler mit zusätzlichen Nahrungsmitteln und legt Schulgärten an. So wird die Ernährungssituation für Flüchtlingskinder und Kinder der aufnehmenden Gemeinden verbessert.

Weiterer TV-Tipp: Amref zu Gast bei der Sternstunden-Gala 2017

Sternst3D_Ansicht-2000x1525Über unser Projekt in Adjumani in Uganda berichtet am 15. Dezember 2017 Dr. Marcus Leonhardt, Geschäftsführender Vorstand von Amref Health Africa Deutschland, auch live in der Sternstunden-Gala im BR Fernsehen.

Einen Filmbeitrag über das Projekt sehen Sie auch hinter Türchen 10 im Sternstunden-Adventskalender.